Georg Trakl

Gedichte

Wieder wandelnd im alten Park, / O! Stille gelb und roter Blumen. / Ihr auch trauert, ihr sanften Götter / Und das herbstliche Gold der Ulme. [mehr]

Untergang (an Karl Borromäus Heinrich)

Über den weißen Weiher / Sind die wilden Vögel fortgezogen. / Am Abend weht von unseren Sternen ein eisiger Wind. [mehr]

Zwei Gedichte

O der Abend, der in die finsteren Dörfer der Kindheit geht. / Der Weiher unter den Weiden / Füllt sich mit den verpesteten Seufzern der Schwermut. [mehr]

Helian

In den einsamen Stunden des Geistes / Ist es schön, in der Sonne zu gehn / An den gelben Mauern des Sommers hin. / Leise klingen die Schritte im Gras; doch immer schläft / Der Sohn des Pan im grauen Marmor. [mehr]

An meine Schwester

Wo du gehst wird Herbst und Abend, / Blaues Wild, das unter Bäumen tönt, / Einsamer Weiher am Abend. [mehr]

Die junge Magd

Oft am Brunnen, wenn es dämmert, / Sieht man sie verzaubert stehen / Wasser schöpfen, wenn es dämmert. / Eimer auf und niedergehen. [mehr]