Archiv: Die Schaubühne

Brief an einen Plakatmaler

Kunst, Niveau, Anständigkeit, Gesinnung — es ist nicht leicht! Daß es aber mit Geld allein nicht zu machen ist, darauf können Sie sich verlassen. [mehr]

Berliner Cabarets

Am Klavier: Rudolf Nelson. Die wippenden, gleitenden, koketten Refrains dieser Lieder ‚perlen‘ über die Tasten, kaum bewegen sich seine Finger, aber da, wo der Kehrreim einzusetzen hat, fühlt man seine Freude an dem Schlager, an seinem gefälligen leichten Rhythmus. [mehr]

Kino

Ick bin dea Kintopp-Willem! / Und komm grad aus dem Fillem! / Denn schließlich ist es keine Schand, / Zu tanzen auf der Leinewand! [mehr]

Erwachen

Noch hängt der Schlaf wie üppiger Brokat / mit schwerer Feuchtigkeit mir von den Flanken. / Verwirrte Träume fragen scheu um Rat / bei dunkeln wunschentbundenen Gedanken. [mehr]

Die beiden Brüder H.

Was sind schließlich Nebendinge? Unsre Lehrer nannten Münzen oder fremde Bücher so oder den Kipling, den wir unter der Bank lasen, und niemand wird sagen wollen, daß diese Dinge wirklich nur nebensächlicher Natur waren. [mehr]

Notizen

„Hat die Religion eine Zukunft?" So gut, wie derjenige, der so fragt, eine Zukunft hat, in der er, wie zu hoffen steht, solchen Fragestellungen entwachsen sein wird. [mehr]